vom Trial Mog zum Kipper Mog

Umbau des Trial Mog's zum Kipper Mog
Da ich den Trial Unimog sehr selten gefahren bin und er auch nicht wirklich zum Trial fahren geeignet war kam mir die Idee ihn zum Kipper umzubauen und so den Spielwert zu erhöhen.

Die Hütte wollte ich auf alle Fälle beibehalten und so schraubte ich nur die Trial Pritsche mit dem Überrollbügel ab und der Umbau konnte beginnen. Die Felgen und Reifen sollten bei der Gelegenheit auch getaucht werden.

Ich besorgte mir die sogennanten Hummerfelgen von Tamiya, die auf dem Unimog recht original aussehen. Als Reifen bestellte ich die Conrad Straßenreifen mit 88mm Durchmesser.
Da die aber viel zu breit sind habe ich einen Streifen in der Mitte rausgeschnitten und die beiden schmalen Hälften wieder zusammen geklebt. Zum Kleben habe ich Sekundenkleber für Gummi benutzt, mal sehen wie lange das hält??

Das Kippgelenk habe ich komplett vom Bruder übernommen, abgeschnitten und hinten angeklebt. Am Getriebe habe ich das Befestigungsblech für das Servo mit einer Schraube angeschraubt, Das reicht, da es durch seine Form in Position gehalten und auch nur von oben belastet wird.

Das Jumbo Servo ist mit doppelseitigem Klebeband auf das Blech geklebt und mit einem Kabelbinder zusätzlich gesichert.
Die Hebelei ist ganz einfach ausgeführt, aber sehr kraftvoll.

Den Akku habe ich in der Alukiste die hinter der Hütte liegt versteckt. Verdeckt wird er durch den Kistendeckel und das "halbe" Ersatzrad das an der Hütte angebracht ist. Die Alukiste ist zu 2/3 lackiert, so das es aussieht als ob es 2 Kisten wären, eine für das Eratzrad und eine für Sonstiges.

Wenn die Hütte aufgesetzt ist ist vom Akku nichts mehr zu sehe. Den Bruder Auspuff und den Tank habe ich auch noch untergebracht, dann den Rahmen und den Hebel für den Kippmechanismus Schwarz angemahlt und schon sieht das gut aus!

Die Geländegängigkeit hat unter dem Umbau nicht gelitten, da der Schwerpunkt immer noch recht tief liegt.

Sieht fast wie ein Großer aus!

Was noch fehlt ist die hintere Stoßstange, Rücklichter und Nummernschilder. Aber die kommen sicher auch bald.

Das ist der maximale Kippwinkel, das sollte reichen.
Die Conrad Reifen machen eine gute Figur.

Auch große Felsbrocken lassen sich transportieren, jedoch muss darauf geachtet werden das die Stoßdämpfer im Weg begrenzt sind, sonst geht kein Rad mehr rum!

Das Jumbo Servo hat mit dem Felsen kein Problem und stemmt ihn mühelos in die Höhe.

Nach einiger Zeit habe ich dann neue Reifen aufgezogen, im Durchmesser etwas kleiner und mit viel mehr Gripp.
Die Reifen sind von Fischer-Technik und passen wie ich meine Ideal zu meinem Unimog.

Der Unimog hat jetzt Rücklichter bekommen. Die bestehen aus Alu-Profielen, in die ich farbige Kunststoffgläser eingesetzt habe, das Ganze hängt an einer 4mm Messing Stange, die Beleuchtung übernehmen LED's.
Dank der Bauanleitung auf der Homepage des MTC Hannover hat der Mog auch sehr realistische Nummernschilder erhalten.

Der Umbau hat viel Spaß gemacht und der finanzielle Aufwand hielt sich auch in Grenzen.