Topfhelm anno 1230



Autor: Hagen Wolleb Oktober 2001

Der Helm ist aus 1,5mm Stahlblech gefertigt und ist mit 2,6Kg recht schwer.
Der aufgenietete Deckel ist nicht umgebördelt sondern ich habe den gewellten Rand angeschweißt und verschliffen.
Zu Anfang hatte ich nur einen Nasenschutz am Helm angebracht. Durch die eckige Form des Helmes sah es jedoch aus als habe man einen Kochtopf ohne Henkel auf dem Kopf.


Durch das Anbringen des Gesichtsschutzes sieht der Helm nicht mehr so "aufgesetzt" aus und es ergibt sich ein besserer Gesammteindruck.
Der Gesichtsschutz ist nicht klappbar ausgeführt sondern fest vernietet, wie es um 1230 so üblich gewesen ist.

    Innenansicht

Das Helmfutter ist aus Leder und wurde mittels Messingnieten eingenietet.
Das Leder stammt übrigens von einem alten Sofa das ich auf dem Sperrmüll geschlachtet habe.
Bei den Sofas vom Sperrmüll ist meistens nur das Leder der Sitzfläche verschlissen, das Leder der Rückseite und der Rückenlehnen ist für unsere Zwecke noch völlig ausreichend und vor allem preislich unschlagbar.
Um zu verhindern das das Leder ausreißt wurde ein 15mm breiter Streifen Messingblech auf der Innenseite mit vernietet. Nach dem vernieten wird das Leder nach innen umgeschlagen und liegt so wieder zwischen Kopf und Messingblech.