Fokker D-VIII

CAD Modell

Die Fokker ist das erste Modell das ich am CAD konstruiert habe.
Inspiriert durch einen Bericht im FMT wählte ich die Fokker D-VII als Vorbild für ein WWI "Scale" Hallenflieger im Maßstab 1:12.

Einzelteile

Die Spanten und Holme im Rumpf sind aus Balsa b.z.w. Sperrholz, die Wände, Leitwerk und Tragflächen aus Depron und Selitac.

Fokker D-VIII Aufbügeln

Die Spannten und Rippen habe ich ausgedruckt und mit dem Bügeleisen auf das 3mm dicke Holz gebügelt. Das Ganze funktioniert nur bei Laserdruckern, da der Toner durch die Wärme wieder flüssig wird und so auf das Brettchen übertragen werden kann.

Fokker D-VIII Zusammenbau

Sind alle Teile ausgesägt kann mit dem Zusammenbau begonnen werden.
Die Rumpfstruktur besteht aus wenigen Teilen, die ich mit Sekundenkleber auf dem erstellten Plan zusammengebaut habe.

Fokker D-VIII Baldachin

Der Baldachin besteht aus 5mm Balsaleisten und 2mm CFK-Stäben.
Auf der Seitenansicht das Plans wird der Baldachin mit der Seitenwand verklebt, so das die richtige EWD eingehalten wird.
Zum Kleben verwende ich PU-Kleber, Epoxi geht natürlich ebenso.

Fokker D-VIII Rumpf

Danach werden schon die Seitenwände mit UHU-Por an das Rumpfgerippe geklebt.
Die Seitenteile hinten leicht angeschrägt und zusammen geklebt und der letzte Spannt rechtwinklig eingesetzt.
Jetzt sieht das Gebilde schon wie ein Rumpf aus!

Fokker D-VIII Motorspannt

Die beiden Kreissegment Spannten werden seitlich an den Motorspannt angeklebt, so das die typische runde Rumpfform der Fokker entsteht.

Fokker D-VIII Tragfläche

Da die Tragfläche nicht eben wie bei einem Schock-Flyer werden soll ziehe ich sie über eine Tischkante und runde sie so vor.

Fokker D-VIII Rippen

Auf der Unterseite werden nun die Rippen und der 2mm CFK Holm mit UHU-Por aufgeklebt.
Dadurch entsteht eine stabile, leichte, gewölbte Tragfläche.

Fokker D-VIII Rumpf beplankung

Der hintere Rumpfboden aus Depron ist aufgeklebt und auch das Balsaklötzchen zur Aufnahme des Sporns ist an seiner Position.
Die gewölbte Beplankung am Rumpf ist aus 2mm Selitac, die Cockpitöffnung wird erst nach dem Verkleben eingeschnitten.

Im nächsten Schritt habe ich das bereits lackierte Leitwerk und die hintere Rumpfabdeckung aufgeklebt.
Auf den kleinen Bild ist die zukünftige Lackierung zu sehen.
Die Cockpitöffnung ist auch schon eingeschnitten, wie ich den Polsterrand gestalte weis ich im Moment auch noch nicht.

Die Motorhaube besteht aus drei Teilen:
Rückwand 5mm Depron / Vorderwand 3mm Depron / Mantel 2mm Selitac
Das Ganze wiegt dann 1,4 Gramm.

Die seitlichen Rumpfverkleidungen lassen sich mit UHU-Por einfach verkleben.
Die verbleibenden Spalte habe ich mit Wasser verdünnbarer CLU Holzpaste verspachtelt.

Das Fahrwerk ist aus 1,5mm Stahldraht nach Plan gebogen, die Enden sind 90°Grad abgewinkelt so das sie in die 25mm langen Bowdenzug Röhrchen die im Rumpf verklebt sind eingesteckt werden können.

Es wird Zeit das der Vogel bunt wird. Ich habe mir Schablonen aus Pappe geschnitten und mit einem ganz weichen Bleistift und viel Geduld auf den Rumpf übertragen.
Die einzelnen Felder werden dann mit wasserverdünnbarer Acrylfarbe ausgemalt.

Durch die Fahrwerksdrähte wird ein 2mm CFK Stab gesteckt, mit einem Faden umwickelt verknotet und mit Sekundenkleber fixiert.

Das Ausmalen der kleinen Felder braucht Zeit, aber das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand.
Die kleine Fläche zwischen den Rädern besteht aus einer 3mm Depronplatte die parallel zur Rumpfunterseite unter die Radachse geklebt wird.

Die Oberseite des Fahrwerksflügel ist aus Selitac und umschließt die Radachse.

Die Räder sind zwar sehr leicht, aber sie passen nicht wirklich gut zu dem Modell, da muß ich noch was anderes finden.
Damit ist der Rumpf fertig und es kann mit der Tragfläche weiter gehen.

Es geht noch weiter:
Sobald die nächsten Schritte gemacht sind werde ich den Baubericht fortsetzen!!